Tierökologie

Das Lehrgebiet Tierökologie ist ein wichtiges Fach im ökologischen Schwerpunkt des höxteraner Studiegangs Landschaftsarchitektur. Die Landschaftsarchitektur dient der Sicherung nachhaltiger und günstiger Leistungen der Naturausstattung von Landschafts- und Siedlungsräumen für die Gesellschaft. Der Gesetzgeber brachte dieses Ziel in §1 des Bundesnaturschutzgesetzes zum Ausdruck.

  • Für das Lehrgebiet Tierökologie ergeben sich folgende Themenschwerpunkte:
  • Sicherung und Entwicklung der strukturell-visuellen Vielfalt der Landschaftsräume zählt ebenso zu ihren Hauptaufgaben, wie die der Lebensgemeinschaften wildwachsender Pflanzen und Tiere.
  • Tiere und Tiergemeinschaften sind in spezifischer Art und Weise prägende und für die gesamte Funktion des Landschaftshaushaltes wesentliche Elemente.

    Das Kennenlernen und Erforschen der in Tiergesellschaften und Tiergemeinschaften wirkenden biologisch-ökologischen Gesetzmäßigkeiten, u.a. den vielfältigen Wechselwirkungen der Lebensformen mit dem Standort.

Lehrgebiet Tierökologie

Sie versteht sich somit als ein wesentlicher Beitrag im Rahmen des Pflichtstudienangebotes für Landschaftsarchitektur. Sie vermittelt den Studierenden Einblicke in das oft komplizierte Beziehungsgefüge der Lebensräume und ihrer Tiergemeinschaften. Die Umgebung des Studienortes Höxter zeichnet sich durch eine bemerkenswert reiche Natur aus und bietet somit die besten Voraussetzungen hierfür. Der vielfältige Wechsel unterschiedlichster Lebensräume, wie Kalkbuchenwälder und Kalkhalbtrockenrasen, gesäumt von ausgedehnten Heckenstrukturen, Feuchtwiesen in den Talauen und den Kleinstmooren auf den Höhen des Solling und der Egge, ist für naturkundlich interessierte Studierende geradezu paradiesisch und erlaubt ein beflügelndes und anregendes Studium vor Ort in der freien Natur Somit gilt Höxter als ein beispielhaft günstiger Studienort für den ökologischen Schwerpunkt im Studiengang Landschaftsarchitektur. Seit 1983 besteht hier das Lehrgebiet Tierökologie.

Die steigenden Bewerberzahlen im Studiengang Landschaftsarchitektur und auch der eingeschlagene Weg der Studienvertiefung belegen das anschaulich.